Heimreise / 14.09.2017

[Tag 12] Tja liebe Leute – last Day von absolut genialen, erlebnis- und ereignisreichen 2 Wochen. Der Wetterbericht verheisst schon seit einer Woche nichts Gutes. Wir konnten bei der Chefin des Ucliva, Ursula Wilhelm, erfolgreich einen Tag verfrühte Heimreise erbeten. Ich sehe schon am Vorabend: Je früher ich losfahre mit der KTM, desto mehr steigen die Chancen, nicht schon beim Start in den Regen zu fahren. Ergo: 7.30 Uhr Tagwache (murrr…) 8.00 Frühstück, dann packen. Ursi schickt mich los – den Rest könne sie selber erledigen.

Ich schwinge mit um 9.15 mit Regenkombi auf die KTM und fahre los. Oberalp ist gestrichen, denn von da kommt das verf…te Wetter her. Also fahre ich zum 6. Mal in diesen Ferien die Rheinschlucht und merke an: Immer noch äusserst attraktiv und spektakulär. Dann Bonaduz, Reichenau und hopp auf die Autobahn. Immer noch trocken und angenehm warm. Die visuellen Wetterkapriolen sind kinoreif, Richtung Zürich blicke ich in eine – im Moment noch sonnendurchflutete – Waschküche. Da kommt was. Egal, hau drauf. Alles OK bis ca. Höhe Walensee die ersten Tropfen einsetzen. Zwischen Glarnerland und oberer Zürichsee wirds dann heftig. Da leert sich die Waschküche aber so richtig. Ernsthaft – ich wurde schon oft verschifft auf dem Töff. Was da aber an Litern pro Minute zu Boden prasselt, spottet jeder Beschreibung. Zudem Windböen, die mich das Tempo bis unter 100 km/h drosseln lassen. Die Temperaturen sind unterdessen von 19° auf 9° gesunken. Scheiss drauf. Um 11.45 Uhr planmässig zu Hause, Ursi kommt einige Zeit später auch an.